[Film] Thanks for sharing

Thanks for sharing

Hallo,

als wir dieses Mal auf der Suche nach einem passenden Film waren, wollten wir uns eigentlich eine Komödie ansehen. Wir haben uns also durch die Filmliste von Amazon Prime geklickt und sind auf den Film “Thanks for sharing” gestoßen. Dieser Film begleitet drei sexsüchtige Männer durch ihren Alltag. Er soll deren Problemen mit ihrer Sucht und ihre inneren Dämonen zeigen. Gut, es war nicht gerade das, was wir gesucht hatten, denn in Wirklichkeit war es eine Dramakomödie. Die Grundstimmung war sehr ernst, aber es gab einige lustige und skurrile Momente, die einen unweigerlich zum Schmunzeln oder Lachen gebracht haben. Vorausgesetzt man mag den Humor. Aber nun ein paar Hintergrundinformationen:

Die Protagonisten:

Adam ist schon seit fünf Jahren abstinent und hat sich vor allem auf seine Arbeit konzentriert. Nun soll er es langsam wieder mit einer Beziehung versuchen und trifft
auf die schöne Phoebe. Die beiden verstehen sich von Anfang an richtig gut, aber bei einem unverfänglichen Gespräch erklärt Phoebe, dass ihr Ex-Freund Alkoholiker war und sie deshalb nichts mehr mit einem Süchtigen anfangen will. Adam verschweigt ihr deswegen seine Krankheit, aber ob das lange gutgehen kann?

Neil ist ein junger Arzt, der sich nicht unter Kontrolle hat. Er wurde vom Gericht wegen sexueller Belästigung zur Teilnahme in einer Selbsthilfegruppe verurteilt. Anfangs interessiert er sich nicht dafür, hält sich nicht an die Regeln und macht was er will. Aber als er wegen eines weiteren Verstoßes gefeuert wird, erkennt er, dass er Hilfe braucht. Ab sofort versucht er alles, um sich zu rehabilitieren und findet Unterstützung in Dede, einer sexsüchtigen Frau, die ebenfalls die Gruppe besucht.

Mike ist der Älteste der drei und leitet die Gruppe. Er ist ein sexsüchtiger Alkoholiker, der aber schon lange seinen Weg zurück ins Leben gefunden hat. Mike ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn namens Danny, der drogensüchtig war und auch seine Eltern beklaut hat. Nachdem er jahrelang verschwunden war, steht Danny eines Tages wieder vor Mikes Tür und beteuert, dass er schon seit 8 Monaten clean sei. Aber sein Vater glaubt ihm nicht, was zu ziemlichen Spannungen in der Familie führt.

Kritik:

Der Film möchte in erster Linie wohl aufklären, dass Sexsucht wirklich eine Krankheit ist und nicht nur eine Ausrede von Männern, die eine Affäre hatten. Es werden vor allem die Alltagsprobleme der Süchtigen thematisiert, und dass sie durch die moderne Welt immer unter Stress stehen. Nackte Haut im Fernsehen oder auf Plakaten ist keine Seltenheit mehr und vor allem im Sommer werden die Klamotten immer knapper. Natürlich wird auch das Thema Beziehungen angeschnitten und wie sich so eine Sucht diese belasten kann. Obwohl das Thema sehr ernst ist, wird mit zynischen und sarkastischen Sprüchen versucht die Stimmung ein wenig zu lockern. Auch wenn es eigentlich ziemlich erschreckend ist, ist es auch ab und zu ziemlich komisch zu welchen Mitteln die Leute greifen, um ihre Sucht zu stillen. Der Film war zwar recht interessant anzusehen, aber so richtig mitgerissen hat er mich nicht.

Fazit:

„Thanks for sharing“ ist ein Ausschnitt aus dem Leben dreier Männern, die mit ihren Problemen kämpfen. Der Zuschauer darf sie durch alle Höhen und Tiefen verfolgen. Wer solche Filme mag bzw. an der Thematik interessiert ist, wird auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es allerdings nur

Was meint ihr dazu? Habt ihr den Film schon gesehen?

Viele Grüße
Beluri

 

 

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