[Film] Butterfly Effect

Butterfly Effect

 

Hallo,
heute möchte ich über den Mystery-Thriller „Butterfly Effect“ aus dem Jahr 2004 berichten. Angeblich soll er ziemlich verwirrend sein, deshalb war ich sehr neugierig, ob ich ebenfalls dieser Ansicht bin.

Inhalt in Kürze:

Evan Treborn* hat in seiner Kinder- und Jugendzeit mit Blackouts zu kämpfen. Das heißt, dass er sich an mehrere wichtige Ereignisse aus seinem Leben nicht erinnern kann. Um an seinem Erinnerungsvermögen zu arbeiten, rät ihm ein Psychologe ein Tagebuch zu führen. Das bringt allerdings nur mäßigen Erfolg. Erst als er mit seiner Mutter aus der Stadt wegzieht, hören diese Blackouts kurz darauf auf.

Jahre später wird er durch ein Date wieder auf seine alten Tagebücher aufmerksam und beginnt darin zu lesen. Mittels dieser Bücher reist er durch die Zeit und findet sich exakt in den Situationen wieder, an die er sich nie erinnern konnte. Er hat zwar wieder den Körper seines vergangenen Ichs, aber das Bewusstsein und das Wissen eines Erwachsenen.

Da das Leben seiner Kindheitsfreunde vollkommen zerstört ist, versucht Evan mit dieser Fähigkeit die Vergangenheit zu ändern, um für alle die bestmögliche Zukunft zu schaffen. Wird ihm das gelingen, oder kann man das Schicksal nicht aufhalten?

Kritik:

Es war enorm erfrischend einen Film mit Zeitreisen zu sehen, der nicht in irgendeinem Paradoxon endet. Das hat mir wirklich gut gefallen. Ebenso gefallen haben mir einige der möglichen Zukunftsvarianten und deren Auswirkungen auf das Leben von Evan sowie seinen Mitmenschen. Da haben sich die Drehbuchautoren wirklich etwas Besonderes einfallen lassen.

Evans Kindheit war nämlich alles andere als einfach, und zusammen mit seinen Freunden hat er so einiges erlebt und auch angestellt. Dementsprechend hat er auch mehrere Stellschrauben, um die Vergangenheit und demnach auch die Zukunft zu ändern. Allerdings wird die Sache nach einer Weile etwas langatmig, da sich die einzelnen Zukunftsvarianten doch nicht allzu sehr unterscheiden. Ein oder zwei Zeitsprünge weniger hätten es auch getan.

Das Ende ist ebenfalls nicht typisch Hollywood, also kein Happy End. Wobei das offizielle Ende noch um einiges besser ist, als das des Director’s Cut. Zwar fanden die Produzenten ihr Ende um einiges stimmiger für den Film, aber der Vertriebsfirma war es zu schockierend. Deshalb musste eine weniger drastische Version abgedreht werden.

Fazit:

„Butterfly Effect“ ist ein spannender Mystery-Thriller mit einer interessanten Thematik, der mich gut unterhalten hat. Der Aufbau war echt einfach, und trotz mehrerer Zeitsprünge konnte ich dem Film gut folgen. Ich kann leider nicht nachempfinden, dass der Film verwirrend sein soll.

Von mir gibt es jedenfalls

*
Evan mit 7 Jahren: Logan Lerman
Evan mit 13 Jahren: John Patrick Amedori
Evan als Erwachsener: Ashton Kutcher

 

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