[Urlaubsbericht] Feldberg im Schwarzwald (Teil 1)

Hallo,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, waren Noctana und ich, zusammen mit dem Drachenkind und Drachenhündin Juno, eine Woche im Urlaub. Wir haben uns eine kleine Ferienwohnung im Schwarzwald – genauer gesagt in Feldberg –  gemietet und beschlossen, unsere Erlebnisse mit euch zu teilen. Wo wir waren, was wir alles gemacht und erlebt haben und natürlich besonders, was wir euch empfehlen können!

Insgesamt werden wir 7 Artikel für euch schreiben, um euch viele verschiedene und detaillierte Informationen zukommen zu lassen. Mit dem ersten starten wir direkt hier und befassen uns mit unserem Urlaubsort. Feldberg ist ein Skigebiet ca. 30km von Freiburg entfernt, aber in den Sommermonaten kann man dort hervorragend wandern.

 

Feldberg

Sicht vom Gipfel des Feldberges auf den Ort Feldberg

Wanderrouten in Feldberg

Vor allem unser Hund und ich (Beluri) haben diese Wandermöglichkeiten ausgiebig genutzt, denn wir waren jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Stunden unterwegs. Zweimal haben wir den Feldberg erklommen und sonst waren wir unterwegs zum Feldsee. Das ist ein Gewässer ganz in der Nähe, aber trotzdem mitten im Wald. Allerdings haben sich die 3km dorthin eher wie das Doppelte angefühlt, aber es könnte auch daran liegen, dass man auf den 3 km über 450 Höhenmeter überwinden muss.

Feldberg

ca. 1.8 Kilometer vom Gipfel des Feldbergs in Richtung Westen

Die Region ist allgemein dafür bekannt, schöne, aber auch schwierige Wanderrouten zu haben. Der sogenannte Feldbergsteig hat z.B. eine Länge von 12,5km und geht ziemlich steil mitten durch den Wald. Über Wurzeln und Steine geht es dann vom Ort Feldberg auf den Gipfel des Feldbergs, dann hinab zum Feldsee und wieder hinauf zum Startpunkt. Über 900 Höhenmeter müssen während der Wanderung überwunden werden und man sollte schon ganz gut zu Fuß sein, bevor man diese Strecke angeht. Doch selbst wenn man sich verschätzt hat, sorgen die 4 Gaststätten entlang des Wegs dafür, dass man sich erholen und neue Kraft tanken kann.

Feldberg

Vom Gipfel des Feldberges in Richtung Osten

Feldberg

Raimartihof oder auch Gasthof zum Feldsee. Von dort waren es nur noch knapp 800m bis zum See.

Am Mittwoch unserer Urlaubswoche habe ich mich samt Drachenkind und Hund an dieser Strecke versucht, allerdings haben wir dann beschlossen etwas abzukürzen, und waren nur ca. 9,5 km unterwegs. Trotzdem war es ganz schön anstrengend und wir waren echt geschafft, als wir nach knapp 3 Stunden wieder nach Hause kamen.

Feldberg

Drachenkind und Hund am Ufer des Feldsees

 

Feldberg

Ein idyllischen Fleckchen mitten im Wald – Der Feldsee

Eine nicht so schwierige Strecke ist der Wichtelpfad, der vor allem für kleinere Kinder gedacht ist. Auch dieser Weg führt durch den Wald, ist aber nur 2km lang und auch nicht wirklich steil. Es wird die Geschichte vom Postwichtel Ferdinand erzählt, der Post für den Auerhahn Anton hat. Leider ist Anton nicht zu finden und so macht sich Ferdinand auf den Weg ihn zu suchen. Es gibt mehrere Stationen mit liebevoll gestalteten Figuren und man erfährt, welche Abenteuer Ferdinand auf seiner Reise erlebt und wie er Anton schließlich findet.

Feldbergbahn und Feldbergturm

Weitere Erlebnisse sind noch die Feldbergbahn und der Feldbergturm. Die Bahn ist ein Gondellift, welcher zu einer Bergstation knapp unter dem Gipfel fährt, falls man keine Lust oder nicht die Möglichkeit hat, den Berg zu Fuß zu erklimmen. Dort befindet sich dann der Feldbergturm, ein 11-stöckiges Gebäude, in dem sich ein Museum zum Thema Schwarzwaldschinken und diverse wechselnde Kunstausstellungen befinden.

Feldberg

Auf der Karte ist der Schwarzwald eingezeichnet. Nur innerhalb dieser Grenzen darf der Schwarzwaldschinken hergestellt werden. Durch das Drücken der einzelnen Knöpfe erhält man verschiedene Infos

Feldberg

Die Gewürze, welche den Schwarzwaldschinken ausmachen. Drücken, das Metalldreieck zur Seite schieben und dann riechen.

Ganz oben auf dem Feldbergturm gibt es eine Aussichtsplattform mit einem atemberaubenden Panorama. Zumindest gehe ich ganz stark davon aus, dass es so sein muss. Als wir oben waren, hatten wir nur eine gewaltige weiße Nebelwand vor uns, was wir sehr schade fanden. Das Schinkenmuseum jedoch war ganz interessant. Man hat erfahren, wie der Schinken hergestellt wird und die Marke geschützt wird. Es gab auch Geruchsproben der einzelnen Gewürze.

Feldberg

Drachenkind in einer historischen Räucherküche.

Was gibt es sonst noch?

Ansonsten hat Feldberg noch die Fundorena – ein großer Indoorspielplatz – und einen Kletterwald, um sich die Zeit zu vertreiben. Darüber werden wir aber in einem gesonderten Beitrag berichten, da wir dort täglich unseren Spaß hatten. Für Naturbegeisterte gibt es noch das „Haus der Natur“, ein Museum über die Tiere des Schwarzwalds und ihren Lebensraum. Der Rest des beschaulichen Örtchens besteht aus einem gewaltigen Parkhaus und einem ebenso großen Hotel, mehreren Bekleidungsgeschäften und Gaststätten sowie vielen Ferienhäusern. Nicht wirklich spannend, aber wie gesagt, es ist nur ein kleiner Urlaubsort.

Fazit

Ein beschauliches Urlaubsörtchen, perfekt für Wanderbegeisterte und Wintersportler. Doch auch für alle, die nicht so gerne laufen, ist Feldberg einen Besuch wert. Durch die günstige Lage hat man im Umkreis von ca. 30 Autominuten alles, was man sich wünschen kann. Museen, Hallenbäder, Freibäder, Thermen, Freizeitparks, Supermärkte und noch vieles mehr.
Wir waren jedenfalls total zufrieden mit unserer Wahl und werden sicher wieder einmal in Feldberg Urlaub machen.

Ich hoffe, ich konnte euch jetzt ein wenig neugierig machen!?

Euer Beluri

 

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