[Urlaubsbericht] – Steinwasen Park (Teil 2)

Der Steinwasen Park

Mitten im Schwarzwald, gerade einmal 30 Autominuten von Feldberg entfernt, befindet sich der Steinwasen Park. Dieser ist eine Mischung aus Vergnügungspark und Tierpark, den wir in unserem Urlaub besucht haben. Schon am Parkplatz konnten wir ein tolles Panorama bewundern und uns einen ersten Eindruck vom Park sowie der 30m langen Abenteuerhängebrücke machen.

Steinwasenpark

Abenteuerhängebrücke

Outdoor

Die erste Station war ein doppelsitziger Sessellift, der uns den Berg hinaufgebracht hat. An der Bergstation hatte man dann 3 Möglichkeiten:

  1. Den Berg wieder zu Fuß hinunterlaufen, während man den Tierpark und das Panorama bewundert.
  2. Erneut den Lift benutzen, um zur Talstation zu gelangen.
  3. Sich einen der zusammenklappbaren Rodel schnappen und den Berg hinunterrauschen.

Natürlich haben wir Letzteres gemacht und hatten einen Riesenspaß. Diese Bahn ist für Kinder ab 8 Jahren zugelassen, aber auch kleinere Besucher kommen nicht zu kurz. Denn neben den einsitzigen Rodeln gibt es auch welche für 2 Personen, damit Eltern jüngere Kinder ganz bequem mitnehmen können. Eine Besonderheit dieser Bahn ist, dass sie zwei Spuren hat, wovon eine über die ganze Länge überdacht ist. So steht sowohl Wettrennen als auch dem Rodelspaß bei Regen nichts im Weg.

 

Steinwasenpark Steinwasenpark

 

Kaum unten angekommen ging es weiter zur nächsten Rodelbahn. Diese unterschied sich von der ersten dadurch, dass die Rodel fest mit der Bahn verbunden waren. Außerdem gab es immer die Möglichkeit, dass 2 Personen auf einem Rodel fahren können. Das Mindestalter, um alleine fahren zu dürfen, beträgt ebenfalls 8 Jahre.

Die Geschwindigkeiten sind höher und die Kurven steiler als bei der anderen Bahn, deshalb muss man sich bei dieser Bahn auch anschnallen. Mittels eines integrierten Schlepplifts wird  der Rodel – ähnlich einer Achterbahn – den Berg hochgezogen, bevor man in einer langen und kurvigen Bahn wieder nach unten fährt.

Indoor

Nachdem der Berg nun zweimal bezwungen war, erkundeten wir den Bereich neben dem Sessellift, an dem wir den Tag begonnen hatten, denn lautes Kreischen aus dem Untergeschoss des Hauptgebäudes lockte uns an. Das Untergeschoss bestand aus 2 Ebenen mit je einem weiteren Fahrgeschäft. Einerseits eine Mischung aus einem GoKart und einer Rodelbahn, andererseits aus einer richtigen Achterbahn.

Da beim ersten Fahrgeschäft die Schlange zu lang war, probierten wir erstmal die Achterbahn aus. 3x ging es flott um die Strecke, die mit einigen Steilkurven und Richtungsänderungen die Passagiere ordentlich durchschüttelte und ihnen eine Sturmfrisur verpasste. Wer einen zusätzlichen Reiz haben wollte, konnte sich gegen einen Aufpreis eine Virtual Reality Brille leihen und die Fahrt durch eine virtuelle Landschaft erleben. Leider erfuhren wir von dieser Möglichkeit zu spät und haben sie dann nicht mehr ausprobiert.

Steinwasenpark

Steinwasen Park mit Blick auf die große Spielterasse

Während wir unsere Frisuren oder was davon übrig geblieben war, wieder halbwegs richteten, versuchten wir es nochmal mit der anderen Attraktion und hatten Glück. Die Schlange war inzwischen wesentlich kürzer und wir mussten nicht lange warten, um auch in den Genuss dieser Bahn zu kommen. Eigentlich war es nur eine weitere Rodelbahn, aber da es Indoor keinen Berg gab, den man hinunterfahren konnte, hat man dem Rodel einfach einen Motor verpasst. Die Strecke ist vorgegeben, aber man kann wie bei allen Rodelbahnen selber bremsen bzw. beschleunigen und deshalb mit einer ordentlichen Geschwindigkeit durch die Kurven und kurzen Geraden schießen.

Verpflegung

Als wir dann alle Hochgeschwindigkeitsbahnen ein- oder mehrmals durchprobiert hatten, machten wir eine kleine Pause und gönnten uns einen Imbiss. Der Steinwasenpark hat einen großen Restaurantbereich mit Selbstbedienung bzw. einer Essensausgabe. Es gibt ein breites Angebot unterschiedlicher Gerichte, aber wir haben uns für den schnellen Klassiker Pommes mit Ketchup entschieden, weil wir nicht allzuviel Zeit verlieren wollten.

Gestärkt erkundeten wir dann die Eiswelt, die, mit einigen Figuren aus der Arktis wie Robben, Seelöwen und Pinguinen, eher was für die kleineren Besucher ist. Spannend wurde es dann, als wir uns tiefer hineingewagt haben. Die Eiswelt und die Achterbahnstrecke verlaufen im gleichen Teilbereich und so können die Besucher der Eiswelt den tapferen Achterbahnfahrern bei ihrer Fahrt aus wenigen Metern Abstand zusehen. Natürlich gibt es zum Schutz beider Seiten ein großes Gitter, aber es ist trotzdem ein tolles Erlebnis.

Tierpark

Zum Schluss erkundeten wir noch den Tierpark, denn die Stützen der Rodelbahnen und des Sesselliftes befinden sich in den weitläufigen Gehegen von Rehen, Steinböcken, Gämsen und anderen wilden Tieren. Also haben wir den Berg noch einmal zu Fuß erklommen, liefen dabei über die Abenteuerhängebrücke und hatten das Glück einige Wildtiere aus der Nähe zu erleben. Nur die Waschbären und Luchse, die es ebenfalls geben sollte, haben sich nicht blicken lassen. Aber es war auch nicht ihre Tageszeit.

Steinwasenpark Steinwasenpark

Zum Abschluß des Tages wählten wir als letzte Fahrt die gleiche Rodelbahn wie zur Eröffnung. Mit einer letzten rasanten Fahrt schloss sich der Kreis und wir machten uns auf den Heimweg.

Was noch gesagt werden sollte, ist, dass es noch einen riesigen Indoorspielplatz und eine große Burg mit vielen Dingen für kleinere Besucher gibt. Da unser Sohn dafür aber zu alt ist, haben wir das auch nicht weiter beachtet.

Fazit

Insgesamt ist der Steinwasen-Park ein tolles Ausflugsziel, aber man sollte schon einen gesamten Tag einplanen. Außerdem sind die Eintrittspreise mit 23€ für Erwachsene und 19€ für Kinder bis 12 Jahren auch nicht gerade billig.

Von uns gibt es jedenfalls

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