[Rezension] Emma Wagner – Wir. Für immer

Emma Wagner - Wir. Für immer

Titel: Wir. Für immer
Autor: Emma Wagner
Verlag: Selfpublisher
Genre: Liebesroman
Seiten: 431
ISBN: 9781521505588
Preis: 13,90€ (TB) // 4,99€ (eBook)

Inhalt in Kürze:

Sophie ist eine junge Frau, die eigentlich glücklich sein sollte, denn ihr langjähriger Freund hat ihr einen Heiratsantrag gemacht. Aber die finanziellen Probleme des Cafés Ihrer Mutter lassen keine rechte Freude aufkommen. Ohne einen Investor müssen sie bald schließen und wäre die ganze Angelegenheit nicht schon schlimm genug, hat ihre Mutter auch noch einen schweren Autounfall und muss im Krankenhaus bleiben. Sophie ist mit dieser Situation überfordert, aber eine weitere Nachricht lässt ihr Leben vollkommen aus den Fugen gleiten. Sie ist nämlich nicht die leibliche Tochter ihrer Mutter, sondern wurde adoptiert und ihre Wurzeln liegen in Armenien. Zusammen mit ihrem Verlobten Ralf und dem charmanten und gutaussehenden Noel macht sie sich auf die Suche nach ihrer Familie und Herkunft. Dabei stoßen sie auf die tragische Lebensgeschichte der jungen Armenierin Liana, deren Schicksal eng mit Sophies verbunden ist.

Charaktere

Sophie ist eine junge Frau, die im Cafe ihrer Mutter arbeitet und nebenbei hobbymäßig Liebesromane schreibt, diese aber niemanden zeigt, weil sie selbst nicht von ihnen überzeugt ist. Nach dem Tod ihres (Adoptiv-)Vaters entwickelt sie die Macke, dass sie, wenn sie nervös ist, Fakten aus einem Buch zitiert, welches sie früher einmal von ihm bekommen hat. Das ist teilweise wirklich witzig, da es ihre Gesprächspartner öfter aus dem Konzept bringt. Sie ist eine lebenslustige Frau, will Abenteuer erleben und ist sehr kreativ. Trotzdem würde sie alles für ihre Mutter tun, selbst wenn sie dafür auf ihre Träume verzichten muss.

Liana ist die zweite Protagonistin, denn die Geschichten von Sophie und ihr werden abwechselnd erzählt. Liana ist die Tochter eines armenischen Bauern mit einer großen Granatapfelplantage. Sie liebt Pferde und will entgegen dem Willen ihres Vaters und ihrer Tante keine Hausfrau und Mutter werden, die in einer arrangierten Ehe ihr Dasein fristen muss, sondern möchte die Welt erkunden und ihre eigene Geschichte schreiben. Vor allem will sie aus Liebe heiraten. Mit dieser Einstellung eckt sie natürlich überall an und treibt ihren Vater mehr als einmal zur Weißglut. Als dann ihr Freund aus Jugendtagen mit einer Truppe Zigeuner in ihrem Dorf auftaucht, wird die Sache nur noch komplizierter, denn sie verlieben sich unsterblich ineinander.

Handlung

Wie schon erwähnt wird werden abwechselnd die Geschichten von Sophie und Liana erzählt. Diese sind vollkommen unterschiedlich und doch irgendwie gleich, denn es sind die Geschichten von zwei Frauen, die nach ihrem Platz in der Welt und ihrem Glück bzw. der wahren Liebe suchen. Dabei müssen sie mit Enttäuschungen, Lügen, Hass und jeder Menge Schmerz fertig werden. Vor allem das Ende des Buches hat mich überrascht, denn in diesem Buch hätte ich es nicht erwartet. Trotzdem, oder gerade deswegen, war es ein hervorragender Abschluss eines interessanten Buches. Bis zu einem gewissen Punkt war ich nämlich  vollkommen gefesselt, aber dann wurde es doch ein wenig langatmig und zu viel des Dramas. Zumindest für meinen Geschmack.

Fazit

Eine tolle Fortsetzung zum ersten Band, der die offenen Fragen beantwortet und zwei spannende Geschichten erzählt. Wer Du. Für immer schon mochte, wird auch von diesem Buch angetan sein. Von mir gibt es jedenfalls

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