[Film] Der Lorax

Lorax

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Filmrezension. Heute erzähle ich euch etwas über einen IMAX -Animationsfilm aus dem Jahr 2012 mit dem Namen „Der Lorax“.

Inhalt in Kürze

Der 12-jährige Ted ist in seine Nachbarin Audrey verliebt und um ihr Herz zu gewinnen, will er ihr ihren größten Wunsch erfüllen. Audrey träumt nämlich davon einen echten, lebendigen Baum zu sehen. In Thneedville, der Stadt in der sie leben, besteht nämlich alles aus Plastik oder anderen anorganischen Stoffen und frische Luft muss man sich in Flaschen kaufen. Nach einem Tipp von seiner Oma Norma, macht sich Ted auf die Suche nach dem Once-ler, einem Einsiedler, der außerhalb der Stadt lebt und angeblich der Einzige ist, der weiß, wo man einen Baum finden kann. Eigentlich ist es verboten die Stadt zu verlassen, aber Ted will Audreys Wunsch unbedingt erfüllen und beginnt seine Reise. Als er den Once-ler gefunden hat, erzählt ihm dieser die Geschichte, wie die Bäume verschwunden sind, was er damit zu tun hat und wer oder was der Lorax ist.

Kritik

Wie würde eine Welt ohne Bäume aussehen? Wenn alle Dinge aus Platsik bestünden und kein Leben außer dem menschlichen mehr existiert? Diese düsteren Botschaften verstecken sich hinter der bunten, lustigen und manchmal auch lauten Verfilmung des gleichnamigen Buches von Dr. Theodore Seuss. Während die Bilder und Lieder ein kindgerechter Aufruf zum Umweltschutz und der Rettung der verbliebenen Wälder sind, liegt ein weiterer Aufruf an die Erwachsenen zwischen den Zeilen. Jenen, die die Botschaft verstehen (wollen), wird ein Schreckensszenario präsentiert, welches zum Nachdenken anregt, ob den zukünftigen Generationen so eine Welt hinterlassen werden sollte.

Die einzelnen Figuren sind sehr liebevoll gestaltet, aber vor allem der Lorax, der Wächter des Waldes, und die einzelnen Tiere versprühen ihren ganz eigenen Charme. Damit laufen sie den menschlichen Charakteren, die eigentlich die wichtigeren Rollen einnehmen, den Rang ab. Das hat vor allem den Grund, dass diese relativ blass und austauschbar wirken. Selbst den vermeintlichen Antagonisten kann man nicht wirklich ernst nehmen, da er einfach nicht bedrohlich wirkt. Schade eigentlich. Einzig Teds Oma Norma scheint mit allen Wassern gewaschen zu sein und ist für mehr als eine Überraschung gut.

Was ich zuletzt noch erwähnen möchte und mir in dem Film sehr gut gefallen hat, sind die einzelnen Lieder, welche die Geschichte abrunden und zu einem sehenswerten Film für die ganze Familie machen.

Fazit:

Bunt, lustig und mit schönen Liedern für die Kinder, aber mit einer düsteren Zukunftsvision für Erwachsene, die zwischen den Zeilen lesen (wollen). Insgesamt ist der „Lorax“ sehr gelungener Film mit einigen Schwächen bei den menschlichen Charakteren. Dafür gibt es von mir

 

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