[Rezension] Katrin Koppold – Aussicht auf Sternschnuppen

Katrin Koppold - Aussicht auf Sternschnuppen

Titel: Aussicht auf Sternschnuppen
Reihe: Sternschnuppen-Reihe (Band 1)
Autor:  Katrin Koppold
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Genre: Liebesroman
Seiten:  320
ISBN: 9783499269851
Preis:  9,99€ (TB) // 3,99€ (eBook)

Inhalt in Kürze:

Helga weiß, dass es ein absolutes No-Go ist, das Handy des Partners zu checken, aber es hat nunmal neben ihr vibriert, während Giuseppe unter der Dusche stand. Eigentlich hat sie nur einen flüchtigen Blick drauf werfen wollen, aber der Absender der SMS hat sie stutzig werden lassen. Als Giuseppe einen plötzlichen Geschäftstermin in Italien hat, beschließt sie ihm zu folgen und tatsächlich erwischt sie ihn, wie er mit einer fremden Frau in ein Auto steigt. Völlig hin- und hergerissen, beschließt sie ihm zu folgen, muss sich dann aber ihren Mietwagen mit Nils teilen. Dieser ist Schauspieler, Kettenraucher und in ihren Augen die größte Nervensäge des Planeten. Die 700 Kilometer ins Herz von Italien werden zur aufregendsten und anstrengendsten Reise in Helgas Leben.

Cover:

Das Cover ist sehr schlicht und kein auf Hochglanz getrimmtes Farbspektakel, wie bei vielen anderen Romanen. Meiner Meinung nach passt es hervorragend zum Buch und vielleicht sticht es gerade wegen der Schlichtheit aus der Menge hervor. Die Braut im Hintergrund und die Pflanzen gefallen mir recht gut, aber die Grundfarbe des Covers ist leider absolut nicht mein Fall. Der rechtsbündige Titel sieht auch etwas komisch aus, aber vielleicht auch nur, weil es so ungewöhnlich ist. Beides zentriert und dafür das wörtchen “Roman” an einer anderen Stelle hätte auf mich besser gewirkt. Insgesamt trifft das Cover meinen Geschmack nicht wirklich.

Charaktere:

Helga ist die älteste von vier Schwestern und hasst ihren altmodischen Namen. Sie liebt ihre Familie zwar über alles, aber manchmal hat sie das Gefühl die einzige Vernünftige zu sein. Da sie leider nicht besonders selbstbewusst ist und auch Angst vorm Alleinsein hat, wirft sie sich allzu oft den falschen Männern an den Hals und hat deshalb auch schon einige unschöne Beziehungen hinter sich. Helga ist nicht sonderlich spontan und neigt dazu viele Dinge zu zerdenken. Das klingt jetzt alles nicht sonderlich spannend, aber die Summe dieser Eigenschaften, macht sie äußerst sympathisch, weil sie einfach ihre Ecken und Kanten hat.

Nils ist der Sohn zweier bekannter deutscher Schauspieler und übt denselben Beruf aus. Nach außen hin wirkt er immer locker und lässig, hadert aber oft mit seiner Vergangenheit und den großen Fußstapfen, die seine Eltern hinterlassen haben. Durch sein Kettenrauchen und seine unzähligen Spitzen treibt er Helga immer wieder zur Weißglut, was ihm anscheinend ziemlich viel Spaß bereitet.

Handlung:

Aussicht auf Sternschnuppen ist ein Roadtrip der besonderen Art. Nils und Helga sind wie Feuer und Wasser und es gibt einigen Zündstoff, der die beiden immer wieder zum explodieren bringt. Dennoch nimmt das Drama keinen allzu großen Platz ein, denn mit tollen Nebencharakteren und lustigen sowie romantischen Szenen wird die ganze Sache aufgelockert und zu einem angenehmen Leseerlebnis. Trotzdem konnte es mich leider nicht in den Maßen fesseln, wie ich es mir gewünscht habe. Es ist zwar eine locker-leichte Geschichte, die zu unterhalten weiß, aber mir das gewisse Etwas gefehlt, damit es aus der Masse hervorsticht. So ist es leider nur ein Liebesroman von vielen. Am Ende war ich sogar ein wenig enttäuscht, denn der Schluss kam für meinen Geschmack viel zu abrupt. Da hätten dem Buch noch einige Seiten gut getan.

Fazit:

Eine unterhaltsame Liebesgeschichte für Zwischendurch. Das Cover ist leider nicht so mein Fall, aber das ist bekanntlich Geschmackssache und wichtiger ist ohnehin der Inhalt. Ich wurde ganz gut unterhalten, aber es konnte mich leider nicht vollends überzeugen. Deshalb bekommt es von mir

One Response to [Rezension] Katrin Koppold – Aussicht auf Sternschnuppen

  1. Thorsten J. Pattberg sagt:

    Wenn das Cover schon nicht gut ist, dann macht der Inhalt das Buch auch nicht mehr perfekt, haha. Immerhin ein funny Roadtrip. Und die Premisse, den fremdgeherischen Mann hinterher zu „stalken“, ist auch lustig. Ein halber Drachen mehr hätte es auch gemacht. Ein fantastischer Bücherblog, übrigens, den man nur weiterempfehlen kann. Alles Gute!
    Thorsten J. Pattberg, Author der Lehre vom Unterschied

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