[Rezension] S. Mietzie Schellinger – Die wilde und wundersame Rettung meiner alten Zähne

Die wilde und wundersamme Rettung meiner alten Zähne

Titel: Die wilde und wunderbare Rettung meiner alten Zähne
Autor: S. Mietzie Schellinger
Verlag: FZAN Eriskirch
Genre: Ratgeber / Selbsthilfe
Seiten: 145
ASIN : B07CV278MB
Preis: 5,00 € (eBook) 

Das Problem mit den Zähnen

Über Zahnhygiene macht man sich eigentlich keine Gedanken. Zahnschmerzen will man keine haben und der Gang zum Zahnarzt ist für die Meisten ein absolutes Grauen. Es wäre also grandios, wenn man seine alten Zähne durch ein paar Tricks wieder gesund und wunderschön bekommen würde oder? 

Genau mit diesem Thema befasst sich die Autorin. Sie selbst vertraut dem Gesundheitssystem in Deutschland nicht mehr. Es sei zu kommerziell geworden und man würde nicht mehr richtig behandelt, da man nur ein Patient, eine Nummer von vielen sei. Die Ärzte beschäftigen sich nicht mehr wirklich mit einem, sondern versuchen, schnell und möglichst unkompliziert ihre Quoten zu erfüllen. Deshalb setzt sie auf alternative Medizin und Hausmittelchen.

Allerdings ist sie nicht so naiv zu glauben, dass man durch Handauflegen oder irgendwelche Wundermittelchen, schwere Krankheiten oder Verletzungen heilen kann. Das betont sie auch mehrfach im Buch. Ärzte sind wichtig und ein eiternder Zahn, oder ein Loch voller Karies gehören von Spezialisten behandelt. Was Mietzie Schellinger durch dieses Buch erreichen möchte ist, dass es gar nicht soweit kommt bzw. will und klar machen, dass Zähne auch wieder heilen können. Zumindest ihrer eigenen Erfahrung nach.

Mit vielen Anekdoten und Erfahrungsberichten, die durch Artikel von einigen Wissenschaftlern untermauert werden, erklärt sie, wie sie ihre Zähne “sanieren” konnte und allgemein gesünder und fitter wurde.

Vitamine – Die Wunderwaffen gegen alles?

Hauptbestandteil dieses Werkes ist, dass sie die Menschen auf die Wichtigkeit von diversen Vitaminen hinweist. Ihrer Ansicht nach wären diese in der Ernährung eines Durchschnittsdeutschen nicht in ausreichenden Mengen vorhanden sind. Die empfohlenen Angaben durch den Verbraucherschutz seien nur die unteren Grenzwerte, sodass man nicht in eine Mangelversorgung gerät. Aber für einen gesunden Körper wären viel höhere Werte vonnöten, die nicht ohne Nahrungsergänzungsmittel abgedeckt werden könnten.

 Es werden Ernährungswissenschaftler zitiert, Fallbeispiele aufgeführt, aber gleichzeitig gesagt, dass ihr “Erfolgsweg” nicht für jeden richtig sein muss. Dafür seien die Menschen zu unterschiedlich und das ganze System des menschlichen Körpers viel zu komplex. Sie möchte nur Denkanstöße geben, Leute dazu ermuntern etwas auszuprobieren, aber betont, dass man auf seinen Körper hören sollte. Dieser wüsste nämlich am Besten was einem gut tut und was nicht.

Meine Meinung:

Die Geschichten in dem Buch sind ganz interessant und vielleicht werde ich etwas davon ausprobieren. Ob irgendwas, das in dem Buch beschrieben wurde, wirklich hilft, oder ob alles nur subjektive Wahrnehmungen der Autorin  waren, kann ich nicht beurteilen. Das muss jeder für sich herausfinden.

Zumindest hat sie nie behauptet, dass ihre Lösung die einzig Richtige ist, sondern wollte nur Vorschläge und Denkanstöße vermitteln. 

Fazit:

Für mich war es jedenfalls eine interessante, kurzweilige Unterhaltung und wer weiß, vielleicht gibt es ja bald einen eigenen Erfahrungsbericht von meiner Seite. Allerdings ist das Buch auch nicht wirklich was besonderes und deshalb gibt es mir solide 

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