[Rezension] Halo Summer – Aschenkindel

Halo Summer - Aschenkindel

Titel: Aschenkindel
Autor:  Halo Summer
Verlag: Drachenmond Verlag
Genre: Fantasy
Seiten:  230
ISBN: 9783959917773
Preis:  3,99€ (eBook) // 12,00€ (Taschenbuch)

Inhalt in Kürze:

Claerie Farnflee ist vieles, aber nicht gewöhnlich. Jedes Mädchen des Königreiches wünscht sich, Kronprinzessin zu werden, doch sie will sich nicht an den Jammerlappen ketten, der bald über ihre Heimat regieren wird. Lieber lebt sie in einem abgewrackten Turmzimmer und arbeite wie eine Dienstmagd für ihre herrische Stiefmutter und deren Töchter. Doch die gute Fee von Clearie, will das nicht auf sich sitzen lassen. In einer Vision hat sie ihren Schützling mit einer Krone auf den Kopf gesehen und deshalb setzt sie alles daran, dass das auch wahr wird. Das Problem? Sie hat die Feenakademie nur mit Ach und Krach geschafft und Zaubern gehört nicht zu ihren stärken

Charaktere:

Clearie ist eine herzensgute Person, die niemanden etwas zu Leide tun würde. Auch wenn sie von ihrer Stiefmutter und Stiefschwestern wie eine Dienstmagd behandelt wird, liebt sie die drei bedingungslos. Sie ist außerdem sehr stolz, unglaublich dickköpfig und alles andere als auf den Mund gefallen. Obwohl sie es nicht einfach hat im Leben, ist sie immer optimistisch und selbst bei Enttäuschungen, verzweifelt sie nicht, sondern versucht noch etwas Gutes darin zu finden. Sie ist ein Charakter, den man sofort in Herz schließt. Man fiebert mit ihr mit und ist neugierig was ihr als nächstes passiert

Prinz Wipold oder kurz “Wip” ist der zukünftige Herrscher des Landes. Clearie hat keine allzu hohe Meinung von ihm. Als sie zu seinem achten Geburtstag eingeladen war, hat sie nämlich mitangesehen, wie er losgeheult hat, weil seine Torte die falsche Farbe hatte. So einen Waschlappen braucht sie nicht, sagt sie sich immer wieder. Allerdings hat er sich in den letzten Jahren durch die Militärakademie enorm verändert und schafft es Clearie das ein oder andere Mal zu überraschen.

Handlung:

Aschenputtel mal anders. Die Handlung richtet sich zwar grob nach dem Märchen, aber es gibt auch die ein oder andere Abweichung. Die Welt ist auf alle Fälle sehr schön und auch märchenhaft gestaltet und man kann tief in die Geschichte eintauchen und alles miterleben. Auch ist es sehr humoristisch und ich könnte mir während des Lesens den ein oder anderen Lacher nicht verkneifen.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass es mit 230 Seiten doch recht kurz war. Man hätte sicher noch einiges weiter ausführen oder noch ein wenig Spannung reinbringen können, aber das hätte sich wohl zu weit vom Original entfernt. Es ist auch so ein runde und in sich stimmige Geschichte, trotzdem war ich von den Charakteren und der Geschichte so eingenommen, dass es äußerst schade war,  das Buch nach den letzten Worten zuschlagen zu müssen

Fazit:

Aschenkindel ist eine leichte, lustige Geschichte mit einem flüssigen Schreibstil, der einem das Buch schneller beenden lässt, als einem lieb ist. Tolle Charakter, eine wundersame Welt und eine bekannte und doch einzigartige Geschichte


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