[Rezension] Catherine Shepherd – Winterkalt

Catherin Shepherd - Winterkalt

Titel: Winterkalt
Autor: Catherine Shepherd
Verlag: Kafel Verlag
Genre: Thriller 
Seiten: 340
ISBN: 9783944676210
Preis: 9,99€ (TB) / 3,99 (eBook)

Inhalt in Kürze:

Eine schreckliche und eiskalte Mordserie sucht Köln heim. Eingefroren in einer Eisskulptur wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Gerichtsmedizinerin Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler ermitteln. Aber die Zeit läuft, denn schon einige Tage später wird eine neue Skulptur mit einer weiteren Leiche entdeckt. 

Charaktere:

Julia Schwarz ist die Protagonistin dieses Buches. Sie ist Gerichtsmedizinerin in einem Kölner Institut, das sehr eng mit der Kriminalpolizei zusammenarbeitet. Im Fall von Julia geht das sogar so weit, dass sie auf Einsätze und Tatorte mitgenommen wird. Sie ist sehr professionell und faktenorientiert. Von Gefühlen lässt sie sich nur selten leiten. Dieser Umstand wird jedoch in diesem Buch hart auf die Probe gestellt, denn ihr Ex-Freund Valentin, der sie betrogen hat, soll ihr neuer Vorgesetzter werden. Etwas, dass sie mit allen Mitteln verhindern möchte.

Lenja Nielsen ist die neue Assistentin von Julia. Genauso wie ihre Chefin ist sie sehr professionell und akribisch in ihrer Arbeit. Trotz einiger Schwierigkeiten am Anfang, weil Julia den Tod ihres letzten Assistenten noch nicht ganz verdaut hat, werden die Beiden schnell ein eingespieltes Team.

Florian Kessler ist der Kriminalkommissar, der die Ermittlungen in der Mordserie leitet. Da er schon öfter eng mit Julia zusammengearbeitet hat, sind sie sich nähergekommen und am Anfang einer Beziehung. Während er in seinem Job ein knallharter Ermittler ist und nichts dem Zufall überlässt,  ist er Julia gegenüber ein absoluter Gentleman.

Handlung:

Die Handlung von Winterkalt ist zwar recht spannend, aber es hat mich leider nicht vollständig mitgerissen. Allerdings bin ich in diesem Aspekt auch ziemlich kleinlich. Mir fehlte einfach die Gefahr, die von einem Serienmörder ausgehen sollte bzw. waren die Opfer irgendwelche Randfiguren, die dem Leser nicht wirklich vorgestellt wurden.

Zumindest alle bis auf eine und bei dieser Person hat die Autorin es leider verpasst, den Spannungsbogen zu erhöhen. Immerhin musste der Täter sie beobachten, ihr auflauern und sie entführen, aber das alles erfährt der Leser erst hinterher. Dieses Gefühl, dass jederzeit etwas passieren könnte, fehlte mir einfach.

So fühlt sich der Thriller leider an wie ein etwas spannenderer Krimi. Trotzdem hat mir der Aufbau an sich, die Jagd nach dem Täter und dessen Motivation wirklich gut gefallen. In dieser Hinsicht kann ich das Buch absolut empfehlen, aber der letzte Kick fehlte einfach.

Fazit:

Winterkalt ist ein gut recherchierter Thriller mit einer interessanten Handlung, aber leider ohne die nötige Dosis Spannung, um es zu einem grandiosen Buch zu machen. Für Freunde von einem guten Thriller trotzdem kein Fehlkauf. Von mir gibt’s jedenfall

[beluir wert=“4″]

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