Author Archives: Drachenleben

[Film] Honig im Kopf

Honig im Kopf

Hallo zusammen,

heute gibt es von mir eine Kritik zum Film „Honig im Kopf“. Produziert wurde er von Til Schweiger, der auch eine der Hauptrollen spielt. Eine weitere Hauptrolle wurde von seiner Tochter Emma besetzt, aber nun zum Wesentlichen.

Inhalt in Kürze

Amandus Rosenbach (Dieter Hallervorden) leidet zunehmend unter Alzheimer. Als die Krankheit schon recht weit fortgeschritten ist, gibt er dem Drängen seines Sohnes Niko (Til Schweiger) nach und zieht zu ihm und seiner Familie. Durch den geistigen Zustand von Amandus kommt es zu mehreren kritischen Vorfällen (u.a. verursacht er einen Brand beim Backen eines Kuchens), der die zerrüttete Ehe von Til und Sarah (Jeanette Hain) noch weiter belastet. Als das geplante Sommerfest von Sarah wegen Amandus in einem absoluten Fiasko endet, sieht sich Niko gezwungen seinen Vater in ein Pflegeheim zu schicken. Seine Tochter Tilda (Emma Schweiger) ist absolut dagegen, denn sie liebt ihren Großvater über alles. Sie beschließt mit ihm nach Venedig zu fahren, weil Amandus dort mit seiner verstorbenen Frau die Flitterwochen verbracht hat. Ihr Kinderarzt hat ihr nämlich erklärt, dass es Alzheimer-Patienten hilft, altbekannte Orte wiederzusehen.

[Blogtour/Werbung] Für welche Frau soll Mann sich da entscheiden?

Kilak
Guten Morgen zusammen,
heute wird es richtig heiß in unserer Drachenburg. Warum? Nun nachdem ihr gestern bei Bücherwirbel* schon einen Blick auf den sexy Alienmann Kilak werfen durftet, haben wir ihn heute in unsere Drachenhöhle eingeladen. Er wird mit uns über die Vorzüge und Nachteile der beiden Erdenfrauen plaudern – mal sehen, wie er sie so findet. Wir Drachen stehen ihr ja eher skeptisch gegenüber – die Weibchen wollen immer entführt werden, damit die Männchen sie retten können und heulen dann bloß rum. Aber okay… das ist eine andere Geschichte. Herzlich Willkommen, Kilak!

Kilak KilakDie Geräusche der Nacht dringen durch die Burgfenster an mein Ohr. Eine Weile lausche ich dem Konzert, den vielen Stimmen der mir unbekannten Fauna dieser Welt, welche die Drachen Erde nennen.

Unruhig schreite ich in dem großen Saal auf und ab, welcher von primitivster Baukunst zeugte. Die heutigen Ereignisse und besonders die Begegnung mit den beiden Erdenfrauen kreisten unaufhörlich durch meine Gedanken. Ein Glück, dass ich ihnen eine Weile hierher entkommen konnte, um meinen Geist zu sortieren.

Schließlich hob ich an, um sie an meinen Gedanken teilhaben zu lassen: „Nie zuvor kreuzten solch weibliche Wesen meinen Weg. Schön, temperamentvoll und so völlig verschieden zu den Frauen meines Volkes.
Britta und Sonya. Mutter und Tochter. Beide sprechen mich auf eine Weise an, die ich nicht zu greifen vermag.
Sonya faszinierte mich, zieht mich an, gerade so, als wäre ich in den Sog eines schwarzen Lochs geraten, dennoch entbehrt Britta nicht eines gewissen Reizes.“

Obwohl es gegen jeden Anstand ist, komme ich nicht umhin, die beiden Frauen zu vergleichen: „Für beide spricht ihre Schönheit. Haare, Augen und die Perfektion ihrer Gestalt. Von den Göttern selbst geschaffen, wobei Britta natürlich älter ist. Gewiß zählt die innere Schönheit mehr, aber wie jeder gesunde Mann, erfreue ich mich erst einmal an der Attraktivität / Lieblichkeit des Anblicks.

Allerdings kann ich den Erdenfrauen die innere Fülle, wenn ich es mal so bezeichnen will, nicht absprechen. Im Gegenteil, beide verfügen unleugbar über Persönlichkeit, obgleich diese eine andere ist, als ich sie von den Damen aus meinem Imperium kenne. Die Damen der Oberschicht scheren sich meist nur um Reichtum und Position, die einfachen …“

Hier muss ich mich unterbrechen und überlegen, denn mit den einfachen Schichten hatte ich im Grunde nie Umgang, schließlich war ich Krieger und Frontsoldat. Dann muss ich eben ohne diesen Vergleich auskommen und direkt zu den Erdenfrauen zurückkehren: „Ja, Persönlichkeit, Charakter und Selbstbewusstsein haben sie nicht zu knapp. Auch einen starken Willen attestiere ich beiden.
Als Witwe muss sich Sonya allein durchs Leben schlagen, für ihre Kinder, Mutter und sich selbst sorgen. Dies tut sie als Servierkraft in einem Restaurant, obwohl sie eine ausgezeichnete, wenn nicht geniale Technikerin ist.
Sie schluckt ihren Stolz hinunter und tragt Essen auf, während sie ihr wahres Talent verleugnet. Dass sie mit Technik eine Domäne der Männer gewählt hat, spricht für ihr Selbstbewusstsein. Sie hat Erfolg damit, nicht in geldlichen Dingen, doch sie entwickelt so gute Apparaturen, dass das Militär sie bedrängt, diese abzugeben. Sie widersteht jedoch. Bemerkenswert, jedoch zählt diese Tat nicht so viel wie ihr permanentes Ringen, nicht nur die Mutter, sondern auch ihre quirligen Kinder voller Tatendrang und Erfindungsgeist einigermaßen im Zaume zu halten und aufzuziehen. Keine leichte Aufgabe, jedoch meistert sie es trefflich. Ein sehr gewichtiges Attribut, das für Sonya spricht.“

Ständig gegen ein willensstarkes Elternteil angehen zu müssen, ist auch mir nicht unbekannt. Und Britta setzt sich wie mein Vater einfach über einen hinweg, da redet man gegen Fasad Granit! Bei diesem Gedanken zuckt ein Lächeln über meine Mundwinkel. „Britta ist gewiss ebenso wie mein Vater ein »harter Brocken«, bei Sonya erwarte ich mehr Elastizität und rechne ich mir bessere Optionen aus, mit Argumenten und Verständnis weiterzukommen.“

An dieser Stelle schmunzeln die Drachen. Man sagt ihnen nicht umsonst unendliche Weisheit nach und so wissen sie bereits, dass ihr nächtlicher Besucher sich hier gewaltig verrechnet. Doch weise, wie sie nun einmal sind, schweigen sie und lassen ihn seine eigenen Entscheidungen fällen.

„Augenscheinlich finden mich beide Damen attraktiv. Sonya leugnet das Feuer, das hell zwischen uns lodert, aber sie fühlt sich sehr stark zu mir hingezogen, dessen bin ich mir sicher. Sie kämpft dagegen. So etwas ist mir gänzlich unbekannt. Für gewöhnlich werfen sich mir die Weiber vor die Füße. Gut, ich bin der Thronfolger. Die Gunst einer Dame zu erringen, die sich widersetzt wie Sonya, verspricht jedoch süßeren Liebeslohn.“

An dieser Stelle kam ich nicht umhin mir vorfreudig die Hände zu reiben. Das würde ein wunderbares Geplänkel geben. „Bei Britta verhält es sich anders. Bei ihr renne ich wie den meisten Frauen offene Schotten ein. Zumal sie aus ihren Begehren keinen Hehl macht. Eine Frau, die das Leben in vollen Zügen genießt, mit ihren Gefühlen nicht hinter dem Berg hält und sich nimmt, was sie will – wie Vater. Sonya ist da diskreter. Ich vermutet, wenn sie sich entspannt oder ihre Zurückhaltung fallen lässt, gleich sie einem galaktischen Sturm, der mich gerne mitreißen darf.
Britta verfügt über die gleiche Kraft, die sie jedoch nicht zügelt. Ganz unverblümt hat sie mir eine Untersuchung angeboten, schließlich sei sie Heilerin. Wohlweislich lehnte ich diese ab. Einmal in ihren Fängen bin ich mir sicher, dass ich mich ihrer dann nicht gut erwehren kann. Wie ein Politas seinen Fisch würde sie mich umschlingen und dann verschlingen. Diese Frau hat eindeutig zu viel Schwung. Vorsicht ist geboten.
Besser ich halte mich an die liebliche Tochter.“

Ich seufzte. „Am Ende sind gleichwohl beide Frauen, Sonya wie Britta. Die natürliche Ordnung des Universums weist Kriegern und Frauen nicht umsonst ihren Platz zu. Vor allem reguliert sie das Gleichgewicht!
Eigentlich sind Sonya und Britta auch nicht vergleichbar, in vielem ähnlich, gleichzeitig doch wieder verschieden. Meine Herzen und mein Körper streben eindeutig und unleugbar zu Sonya hin. Britta würde wahrscheinlich auf Dauer die Stärke eines Kriegers erschöpfen. Wozu sich auf Stein betten, wenn Sonyas Weichheit lockt?“

Meine Entscheidung ist gefallen. Wie gut ein wenig Abstand von all den verwirrenden Frauenzimmern meinem Geist doch tut. Mit einem Dankesgruß an die Drachen reise ich geschwind zurück zum Hof der Erdenfrauen, ehe noch eine meine Abwesenheit bemerkt.

Gewinnspiel:

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, beantwortet bitte einfach folgende Frage in den Kommentaren:
Nachdem ihr jetzt Kilaks Meinung und Ansichten kennt – würdet ihr Kilak überhaupt als Partner wollen?

Kilak

1. Preis: Eine Cover-Tasse (Kilak) mit 2 Kühlschrank-Magneten, Cara-Kuli und Postkarten

Kilak
2. Preis: Eine Cover-Tasse (Sonya) mit 2 Kühlschrank-Magneten, Cara-Kuli und Postkarten

Kilak
3.: Eine Fasad-Duft-Schichtkerze mit 2 Kühlschrank-Magneten, Cara-Kuli und Postkarten

Das Gewinnspiel wird organisiert und durchgeführt von der Agentur Spread and Read*. Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier: Teilnahmebedinungen*

Tourplan – Hier geht’s intergalaktisch gut weiter:

11.02. – Was kommt denn da auf uns zu? bei Leseschnecke Steffy*
12.02. – Chaosmama im Anflug … bei Elafischs Kreativecke*
13.02. – … Im Handgepäck: 2 Kinder und ein Sender! bei Mona West
14.02. – Auf der Landebahn daneben: Ein paarungswilliges Alien! bei Bücherwirbel*
15.02. – Nur für welche Erdenfrau soll man sich da entscheiden? – Hier
16.02. – Zum Glück gibt es einen Planeten, auf den man sie verschleppen kann! bei Letannas Bücherblog*
17.02. – Würde Autorin Cara DeWinter diese Begegnung überleben? bei Claudis Gedankenwelt*
Die Gewinner werden zeitnah auf der Agenturseite* bekannt gegeben.
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[Rezension] Kazuto Tatsuta – Reaktor 1F (Teil 1)

Kazuto Tatsuta - Reaktor 1F ( Teil 1)

Titel:  Ein Bericht aus Fukushima (Teil 1)
Reihe: Reaktor 1F  (Band 1)
Autor: Kazuto Tatsuta
Verlag:  Carlsen Manga
Genre:  Manga
Seiten:  190
ISBN: 9783551761071
Preis:  12,99€

Inhalt in Kürze:

In diesem Mange berichtet der Autor über seine Zeit als Aufräumarbeiter im zerstörten Atomkraftwerk von Fukushima. Warum hat er sich für diesen Job entschieden, welche Hürden musste er überwinden und wie ist der Alltag eines Arbeiters in einer nuklearen Gefahrenzone.

[Challenge] 19 für 2019

Hallo ihr Lieben,
sicher kennt der eine oder andere von euch, die Aktion „19 für 2019“, die in der Facebookgruppe „Zeilenspringer“ entstanden ist. Dabei geht es darum, 19 Bücher aus dem SuB auszuwählen und diese dann im Laufe des Jahres 2019 zu lesen. Da unser SuB eh zu groß ist, haben wir beschlossen, dass wir da einfach auch mal mitmachen. Jeder von uns hat sich natürlich eigene Bücher ausgesucht, zu zweit wäre es ja zu einfach.


19 für 2019

Zuerst einmal zeigen wir euch die Auswahl, die Beluri für sich ausgesucht hat. Dabei handelt es sich um eine bunte Mischung quer durch alle Genres, wobei ihr schon seht, er ist eindeutig der Manga, Humor und Lovestory Leser bei uns.
Das sind seine Bücher für 2019:

[Rezension] Emma Wagner – Dein. Für immer

Emma Wagner - Dein. Für immer

Titel: Dein. Für immer
Autor:  Emma Wagner
Verlag: Selfpublisher
Genre: Liebesroman
Seiten:  602
ISBN: 9781980942580
Preis:  16,90€ (TB) // 4,99€ (eBook)

Inhalt in Kürze:

1976 in Argentinien:  Zusammen mit ihrem Vater, besucht die Junge Clara ihren Onkel auf dessen Rinderfarm.  Eigentlich freut sie sich darauf wieder im Heimatland ihres Vaters zu sein, aber eine Person will sie auf keinen Fall Wiedersehen:  Nino, denn dieser hat ihr vor einigen Jahren das Herz gebrochen.  Leider meint es das Schicksal nicht gut mit ihr. Nino arbeitet immer noch auf der Farm und zu allem Überfluss sieht er auch noch verboten gut aus. Obwohl sie seine Arroganz und Überheblichkeit überhaupt nicht leiden kann, lässt er ein Feuer in ihr Erwachen, das sie zu verbrennen droht.  Aber nicht nur ihre Gefühle bereiten Clara Sorgen, sondern auch die politische Lage Argentiniens ist mehr als nur angespannt.

Jahrzehnte später in Deutschland:  Isa ist die Tochter eines reichen Unternehmers, Ben ein  Journalist und der Typ Mann mit dem sie sich eigentlich überhaupt nicht abgibt. Aber sein Charme und vor allem seine dschungelgrünen Augen brechen ihren Widerstand mit Leichtigkeit  und ehe sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie sich in ihn verliebt. Eigentlich sollte sie glücklich sein, aber ihr Vater ist vehement gegen diese Beziehung. Als Isa und Ben nachforschen kommen sie einigen Geheimnissen auf die Spur, die auch ihre eigene Beziehung auf die Probe stellen.