Tag Archives: Buchtipp

[Rezension] Kazuto Tatsuta – Reaktor 1F (Teil 1)

Kazuto Tatsuta - Reaktor 1F ( Teil 1)

Titel:  Ein Bericht aus Fukushima (Teil 1)
Reihe: Reaktor 1F  (Band 1)
Autor: Kazuto Tatsuta
Verlag:  Carlsen Manga
Genre:  Manga
Seiten:  190
ISBN: 9783551761071
Preis:  12,99€

Inhalt in Kürze:

In diesem Mange berichtet der Autor über seine Zeit als Aufräumarbeiter im zerstörten Atomkraftwerk von Fukushima. Warum hat er sich für diesen Job entschieden, welche Hürden musste er überwinden und wie ist der Alltag eines Arbeiters in einer nuklearen Gefahrenzone.

[Rezension] Felicia Yap – Memory Game

Memory Game

Titel: Memory Game
Autor: Felicia Yap
Übersetzer: Bettina Spangler
Verlag: penhaligen
Genre: Thriller
Seiten: 448
ISBN: 978-3764531829
Preis: 14,99€

Inhalt in Kürze:

In der Welt des Ehepaares Claire und Mark Evans sind Tagebücher und Erinnerungen ein wertvoller Schatz. Denn alles, was man sich nicht schnell genug notiert, geht für immer verloren. Claire ist eine „Mono“, das heißt sie kann sich nur an die Ereignisse des letzten Tages erinnern und muss für alles weitere ihre Tagebücher zu Rate ziehen. Ihr Mann Mark, hingegen ist ein „Duo“, jemand der sich an die Ereignisse der letzten beiden Tage erinnern kann. Ihre Beziehung ist in der Gesellschaft heftig umstritten, da „Monos“ als minderwertig angesehen werden, aber die beiden halten zusammen. Eines Tages steht die Polizei vor der Tür, weil eine tote Frau gefunden wurde, welche angeblich Marks Geliebte gewesen sein soll. Nun ist er der Hauptverdächtige. Sagt die Polizei die Wahrheit? Was war wirklich geschehen? Kann Claire ihrem Mann vertrauen? Oder sich selbst?

[Rezension] Emma Wagner – Winter, Liebe und ein Wiesel

Emma Wagner - Winter, Liebe und ein Wiesel

 

Titel: Winter, Liebe und ein Wiesel
Autor: Emma Wagner
Genre: Liebesroman
Verlag: Selfpublishing
Seiten: 480
ISBN: 9781973417637
Preis: 13,90€

 

Inhalt in Kürze:

Juliane oder kurz “Juli” wachsen die Dinge langsam über den Kopf. Sie ist alleinerziehende Mutter einer 5-jährigen und lebt zusammen mit ihrer Mutter und Großtante Clara in Claras Haus, in dem sie ebenfalls ein Antiquariat führen. Leider läuft das Geschäft nicht gut und die Rechnungen stapeln sich auf ihrem Schreibtisch. Sie ist nämlich auch noch die einzige, die in dem Haushalt halbwegs den Durchblick hat und Verantwortung übernimmt. Die einzige Chance aus dem Schuldensumpf zu entkommen wäre eine Beförderung in der Möbelfirma, in der sie gerade angefangen hat. Aber ihre herrische Vorgesetzte macht ihr das Leben zur Hölle. Wäre das nicht genug, läuft Juli seit kurzem immer wieder dem gutaussehenden, aber ebenso arrogante Leo über den Weg. Ihr Kopf meint, dass sie sich von ihm fernhalten soll, aber ihr Herz ist da ganz anderer Meinung. Das absolute Chaos ist vorprogrammiert. Wird Juli es schaffen, ihr Leben wieder hinzubiegen oder wird ihr irgendwann alles zuviel?

[Rezension] Ann-Kathrin Karschnik – Der Fluchsammler

Ann-Kathrin Karschnik - Der Fluchsammler

Titel: Der Fluchsammler
Autor: Ann-Kathrin Karschnik
Verlag: Papierverzierer
Genre: Fantasy
Seiten: 306
ISBN: 9783959629065
Preis: 13,95€

Inhalt in Kürze:

Vincent Rehani arbeitet schon seit fast 100 Jahren als Fluchsammler für die Hexe Magda. Das heißt, er sucht verfluchte Menschen und bringt sie zu ihr, damit Magda sie von ihrem Leid erlösen kann. Vincent hat seine Schuldigkeit fast getan, aber er muss noch einen Auftrag erledigen. Elisabeth, eine herzensgute Frau, wurde nämlich mit einem Fluch belegt, der jeden tötet, den sie berührt. Schon seit über einem Jahr hat sie sich nicht mehr nach draußen gewagt und als Vincent plötzlich bei ihr auftaucht, weiß sie nicht, ob sie ihm vertrauen kann. Immerhin scheint die Aussicht, endlich von ihrem Fluch befreit zu werden, zu schön um wahr zu sein. Es muss irgendeinen Haken geben, oder nicht?

[Rezension] Jeffrey Archer – Das Vermächtnis des Vaters

Jeffrey Archer - Das Vermächtnis des Vaters (Clifton Saga Band 2)

Titel: Das Vermächtnis des Vaters
Reihe: Die Clifton Saga (Band 2)
Autor: Jeffrey Archer
Übersetzer: Martin Ruf
Verlag: Heyne
Genre: Roman
Seiten: 480
ISBN: 9783453471351
Preis: 9,99 €

Inhalt in Kürze:

Am Ende des ersten Bandes wurde Harry Clifton, der unter falschem Namen in die USA eingereist ist, von der Polizei verhaftet, da der Mann, dessen Identität er angenommen hat, unter Mordverdacht steht. Obwohl er seinem Pflichtverteidiger beweisen kann, dass er nicht der gesuchte Verbrecher ist, wird er durch ein abgekartetes Spiel als Sündenbock hingestellt und erhält eine 6-jährige Haftstrafe.

Bevor Harry in die USA eingereist ist, hat er dem Schiffsarzt einen Brief an seine Mutter überreicht, in dem er geschrieben hat, dass er nicht gestorben ist. Allerdings hat Maisie diesen nie geöffnet und deshalb auch nicht die Wahrheit erfahren.

Giles, Harrys bester Freund, ist von dessen vermeintlichen Tod so erschüttert, dass er sich für den Krieg rekrutieren lässt und eine Offizierslaufbahn einschlägt. Nach einer brutalen Schlacht gegen Hitlers Afrikakorps gerät er in Gefangenschaft.

Emma, Harrys Geliebte, glaubt nicht an dessen Tod und reist selbst in die USA, um nach Spuren seines Überlebens zu suchen.

Charaktere und Handlung:

Wie auch schon im ersten Band gibt es eine Vielzahl von Charakteren aus deren Augen wir die Geschichte miterleben. Während die Handlung im ersten Teil wie ein Puzzle war, dass sich erst nach und nach mit den einzelnen Charakteren zusammensetzte, ist der zweite Teil mehr oder weniger linear aufgebaut. Das ist aber vor allem dem Umstand zu verschulden, dass sich jeder der Protagonisten an einem anderen Ort befindet und seine eigene Geschichte erzählt.

Wie Harry im Gefängnis landet und sich dort zurechtfindet, oder wie Giles zum Offizier wird und ebenfalls in Gefangenschaft gerät. Hier habe ich allerdings den Kritikpunkt, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es jemanden in Kriegsgefangenschaft unter den Nazis so gut ergehen kann wie Giles. Das war mir irgendwie viel zu einfach und auch ziemlich geschönt.

Das ist aber auch das einzige Manko, das mir aufgefallen ist. Abgesehen von den Cliffhangern, die Herr Archer gerne mal verwendet und exakt an den spannendsten Stellen für zig Seiten einen Szenenwechsel macht und mit einem anderen Charakter fortfährt. Es hält einerseits die Spannung hoch und man will unbedingt weiterlesen, andererseits nervt es mich persönlich, wenn es zu oft geschieht bzw. wenn die Unterbrechung zu lange dauert. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Stil:

Der Stil ist außergewöhnlich, denn man findet sich rasend schnell wieder in die Geschichte ein und bleibt dann gefesselt. Ich habe den ersten Band vor fast 2 Jahren gelesen, aber die Charaktere waren so markant, dass ich sie alle sofort wieder erkannt habe.

Fazit:

„Das Vermächtnis des Vaters“ ist gelungene Fortsetzung zu einem fulminanten Auftakt. Wem der erste Band gefallen hat, kann sich auch den zweiten ohne Bedenken zulegen. Von mir gibt es jedenfalls