Tag Archives: Mystery Thriller

[Film] Butterfly Effect

Butterfly Effect

 

Hallo,
heute möchte ich über den Mystery-Thriller „Butterfly Effect“ aus dem Jahr 2004 berichten. Angeblich soll er ziemlich verwirrend sein, deshalb war ich sehr neugierig, ob ich ebenfalls dieser Ansicht bin.

Inhalt in Kürze:

Evan Treborn* hat in seiner Kinder- und Jugendzeit mit Blackouts zu kämpfen. Das heißt, dass er sich an mehrere wichtige Ereignisse aus seinem Leben nicht erinnern kann. Um an seinem Erinnerungsvermögen zu arbeiten, rät ihm ein Psychologe ein Tagebuch zu führen. Das bringt allerdings nur mäßigen Erfolg. Erst als er mit seiner Mutter aus der Stadt wegzieht, hören diese Blackouts kurz darauf auf.

Jahre später wird er durch ein Date wieder auf seine alten Tagebücher aufmerksam und beginnt darin zu lesen. Mittels dieser Bücher reist er durch die Zeit und findet sich exakt in den Situationen wieder, an die er sich nie erinnern konnte. Er hat zwar wieder den Körper seines vergangenen Ichs, aber das Bewusstsein und das Wissen eines Erwachsenen.

[Film] Constantine

Constantine

Hallo,

heute möchte ich euch den Mystery-Thriller „Constantine“ aus dem Jahr 2005 vorstellen. Als Vorlage diente die US-amerikanische Comicserie „Hellblazer“, die seit den 1980er Jahren veröffentlicht wird.

Inhalt in Kürze:

John Constantine (Keanu Reeves) hat eine Gabe: Schon seit Kindertagen kann er die Gesandten des Himmels und der Hölle erkennen. Es gibt eine Art Waffenstillstand zwischen den beiden Parteien und sollte sich jemand nicht daran halten, wird er von Constantine gejagt und vernichtet. Während eines Auftrags trifft er auf die Polizistin Angela Dodson (Rachel Weisz), welche den Suizid ihrer Zwillingsschwester Isabel (Rachel Weisz) untersucht. Sie glaubt nämlich nicht, dass ihre Schwester den Freitod gewählt hat. Nach einigem Hin und Her, da Angela anfangs nicht an das Übernatürliche glaubt, bearbeiten sie den Fall zusammen und decken bald eine Verschwörung auf, welche die Welt in den Abgrund reißen soll.

[Film] In einer kleinen Stadt – Needful things

In einer kleinen Stadt - needful things von Stephen King

 

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch wieder eine Buchverfilmung vorstellen. „In einer kleinen Stadt – Needful things“ von Stephen King. Eigentlich sollte es ein Horrorfilm sein, aber ich würde sagen, dass er eher in die Kategorie Mystery-Thriller gehört. Allgemein sind Noctana und ich der Ansicht, dass Stephen Kings Titel “König des Horrors” schon lange überholt ist. Viele Geschichten von ihm fallen unserer Meinung nach nicht mehr in dieses Genre. Aber als ihm dieser Titel “verliehen” wurde, waren die Buch- bzw. Filmgenres nicht so detailliert wie heute und deshalb sind viele seiner Bücher in Kategorien, in die sie eigentlich nicht passen. Nichtsdestotrotz bleibt King einer von Noctanas absoluten Lieblingen. Aber nun zum Wesentlichen:

Inhalt in Kürze:

Leland Gaunt ist neu in der Stadt Castle Rock und eröffnet dort einen Antiquitätenladen. Zuerst skeptisch, besuchen ihn immer mehr Leute und es scheint, als würde er immer genau das verkaufen, was sich die Einzelnen am Meisten wünschen. Aber er nimmt dafür kein Geld bzw. nur sehr wenig, fordert dafür aber immer einen Gefallen ein. Seine Käufer sollen anderen Bewohnern der Stadt Streiche spielen. Diese sind anfangs noch recht harmlos, aber die Opfer beschuldigen sofort die Menschen, mit denen sie im Streit liegen und eine Welle des Hasses und der Gewalt bricht über Castle Rock herein. Sheriff Alan Pangborn hat alle Hände voll zu tun, um den Frieden in seiner Stadt zu sichern, aber ist er in der Lage den teuflischen Plan von Gaunt zu durchkreuzen?

Kritik:

Der Film ist aus dem Jahr 1993 und deshalb als Klassiker zu bezeichnen. Ein Horrorfilm ist er wie gesagt nicht, jedenfalls nicht nach heutigen Maßstäben. Es werden die menschlichen Abgründe aufgezeigt und was manche bereit sind zu tun, nur um zu bekommen, was sie sich wünschen. Aber auch die schnell eskalierende Gewaltspirale ist ziemlich erschreckend, obwohl Gaunt eigentlich nicht viel gemacht hat. Der Film besticht nicht durch seinen rasanten Erzählstil oder atemberaubenden Special Effect – obwohl ich sagen muss, dass eine Szene am Ende richtig gut gemacht ist -, sondern mit der manipulativen Art des Antagonisten, der eigentlich nichts weiter macht, als die Leute zu umwerben und zu bezirzen. Gaunt ist charmant und weiß genau, was er sagen und was der tun muss, um die Leute für sich einzunehmen. Er stiftet Chaos ohne einen Finger zu rühren. Auch wenn er eigentlich der Böse ist, muss ich sagen, dass mir Gaunt mit seiner Coolness am Besten gefallen hat. Stephen King hat es wirklich geschafft, dass uns der Schurke besser gefallen hat als der Rest. Wie sagte Noctana so schön: „Nur weil man ein A*** ist, muss man nicht seinen Stil und seine guten Manieren vergessen.“ Für das A*** hat sie ein anderes Wort gebraucht, aber das haben wir mal ersetzt, um nicht zu spoilern. Aber zumindest ich bin sehr froh, dass es nur eine fiktive Figur ist und ich ihm zum Glück niemals begegnen werde.

Fazit:

„Needful things“ ist eine packende Geschichte mit einem Netz aus Intrigen und einem hervorragenden Marionettenspieler, der genau weiß, was er tut. Sollte man gesehen haben und von mir gibt es dafür

Habt ihr den Film schon gesehen?

Drachige Grüße
Beluri