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[Rezension] Emma Wagner – Winter, Liebe und ein Wiesel

Emma Wagner - Winter, Liebe und ein Wiesel

 

Titel: Winter, Liebe und ein Wiesel
Autor: Emma Wagner
Genre: Liebesroman
Verlag: Selfpublishing
Seiten: 480
ISBN: 9781973417637
Preis: 13,90€

 

Inhalt in Kürze:

Juliane oder kurz “Juli” wachsen die Dinge langsam über den Kopf. Sie ist alleinerziehende Mutter einer 5-jährigen und lebt zusammen mit ihrer Mutter und Großtante Clara in Claras Haus, in dem sie ebenfalls ein Antiquariat führen. Leider läuft das Geschäft nicht gut und die Rechnungen stapeln sich auf ihrem Schreibtisch. Sie ist nämlich auch noch die einzige, die in dem Haushalt halbwegs den Durchblick hat und Verantwortung übernimmt. Die einzige Chance aus dem Schuldensumpf zu entkommen wäre eine Beförderung in der Möbelfirma, in der sie gerade angefangen hat. Aber ihre herrische Vorgesetzte macht ihr das Leben zur Hölle. Wäre das nicht genug, läuft Juli seit kurzem immer wieder dem gutaussehenden, aber ebenso arrogante Leo über den Weg. Ihr Kopf meint, dass sie sich von ihm fernhalten soll, aber ihr Herz ist da ganz anderer Meinung. Das absolute Chaos ist vorprogrammiert. Wird Juli es schaffen, ihr Leben wieder hinzubiegen oder wird ihr irgendwann alles zuviel?

[Rezension] Jeffrey Archer – Das Vermächtnis des Vaters

Jeffrey Archer - Das Vermächtnis des Vaters (Clifton Saga Band 2)

Titel: Das Vermächtnis des Vaters
Reihe: Die Clifton Saga (Band 2)
Autor: Jeffrey Archer
Übersetzer: Martin Ruf
Verlag: Heyne
Genre: Roman
Seiten: 480
ISBN: 9783453471351
Preis: 9,99 €

Inhalt in Kürze:

Am Ende des ersten Bandes wurde Harry Clifton, der unter falschem Namen in die USA eingereist ist, von der Polizei verhaftet, da der Mann, dessen Identität er angenommen hat, unter Mordverdacht steht. Obwohl er seinem Pflichtverteidiger beweisen kann, dass er nicht der gesuchte Verbrecher ist, wird er durch ein abgekartetes Spiel als Sündenbock hingestellt und erhält eine 6-jährige Haftstrafe.

Bevor Harry in die USA eingereist ist, hat er dem Schiffsarzt einen Brief an seine Mutter überreicht, in dem er geschrieben hat, dass er nicht gestorben ist. Allerdings hat Maisie diesen nie geöffnet und deshalb auch nicht die Wahrheit erfahren.

Giles, Harrys bester Freund, ist von dessen vermeintlichen Tod so erschüttert, dass er sich für den Krieg rekrutieren lässt und eine Offizierslaufbahn einschlägt. Nach einer brutalen Schlacht gegen Hitlers Afrikakorps gerät er in Gefangenschaft.

Emma, Harrys Geliebte, glaubt nicht an dessen Tod und reist selbst in die USA, um nach Spuren seines Überlebens zu suchen.

Charaktere und Handlung:

Wie auch schon im ersten Band gibt es eine Vielzahl von Charakteren aus deren Augen wir die Geschichte miterleben. Während die Handlung im ersten Teil wie ein Puzzle war, dass sich erst nach und nach mit den einzelnen Charakteren zusammensetzte, ist der zweite Teil mehr oder weniger linear aufgebaut. Das ist aber vor allem dem Umstand zu verschulden, dass sich jeder der Protagonisten an einem anderen Ort befindet und seine eigene Geschichte erzählt.

Wie Harry im Gefängnis landet und sich dort zurechtfindet, oder wie Giles zum Offizier wird und ebenfalls in Gefangenschaft gerät. Hier habe ich allerdings den Kritikpunkt, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es jemanden in Kriegsgefangenschaft unter den Nazis so gut ergehen kann wie Giles. Das war mir irgendwie viel zu einfach und auch ziemlich geschönt.

Das ist aber auch das einzige Manko, das mir aufgefallen ist. Abgesehen von den Cliffhangern, die Herr Archer gerne mal verwendet und exakt an den spannendsten Stellen für zig Seiten einen Szenenwechsel macht und mit einem anderen Charakter fortfährt. Es hält einerseits die Spannung hoch und man will unbedingt weiterlesen, andererseits nervt es mich persönlich, wenn es zu oft geschieht bzw. wenn die Unterbrechung zu lange dauert. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Stil:

Der Stil ist außergewöhnlich, denn man findet sich rasend schnell wieder in die Geschichte ein und bleibt dann gefesselt. Ich habe den ersten Band vor fast 2 Jahren gelesen, aber die Charaktere waren so markant, dass ich sie alle sofort wieder erkannt habe.

Fazit:

„Das Vermächtnis des Vaters“ ist gelungene Fortsetzung zu einem fulminanten Auftakt. Wem der erste Band gefallen hat, kann sich auch den zweiten ohne Bedenken zulegen. Von mir gibt es jedenfalls

[Rezension] Markus Veith – Der Zeitlauscher

Der Zeitlauscher - Markus Veith - Rezension

Titel: Der Zeitlauscher
Autor: Markus Veith
Verlag: OCM-Verlag
Genre: Roman
Seiten: 110
ISBN: 978-3-942672-41-2
Preis: 9,80 €

Inhalt in Kürze:

Konrad ist ein außergewöhnliches Kind, denn er kann Stimmen hören, die sonst niemand wahrnimmt. Anfangs vermuten seine Eltern nur eine lebhafte Phantasie, aber nach einem Zusammenbruch wird klar, dass Konrad ein Zeitlauscher ist. Das heißt, dass er durch die Zeit hören und somit längst vergangene Gespräche und Aussagen verfolgen kann, welche an dem Ort, an dem er sich aufhält, gehalten wurden. Seine Eltern erkennen die Gefahr und ziehen mit ihm aufs Land zu seinem Großvater. Dort lernt Konrad über die Jahre seine Gabe zu beherrschen und kontrolliert einzusetzen. Eines Tages schnappt er etwas auf, das sein Weltbild zerstört und in seiner Wut fährt er durch die Zeit und findet die Stimme der jungen Klara, die fast 500 Jahre vor ihm gelebt hat. Schon nach kurzer Zeit merkt Konrad, dass etwas anders ist, denn nicht nur er kann sie hören, sondern Klara auch ihn! Was wird geschehen und hat sein unfreiwilliger Eingriff in die Vergangenheit weitreichende Konsequenzen?